Vita

Dokumentarfotografie, Reportage & künstlerische Alltagsfotografie

Geboren 1971 in Gelsenkirchen, freier Fotograf und Bildender Künstler mit Tätigkeits-Schwerpunkten in Düsseldorf & Berlin, tätig in den Bereichen sozialdokumentarische Fotografie, Reportage, Portraits & Presse. Künstler-, Arbeiter- und Sozialportraits sowie fotografische Dokumentation/Reportagen im Bereich schwer zugänglicher Milieus. Interdisziplinäre Kunst- und Fotografieprojekte mit städtischen, sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie mit Künstlern und Künstlergruppen unterschiedlichster Disziplinen. Auf der künstlerischen Seite liegt der Arbeitsschwerpunkt in der Stilisierung und  Poetisierung von scheinbar banalen Alltagsszenen und Randgeschehnissen unter Zuhilfenahme des Mediums der Fotografie.

Eingetragen im →Künstlerverzeichnis
der Landeshauptstadt Düsseldorf

.

Ausstellungen &
Projekte (Auszug)

Coming in September 2017:
Multimedia Art Museum,
Moscow House of Photography

2017: Zwischen Gleisen
Poesie & Alltag auf der Roten Insel,
Text & Fotografie, Berlin Schöneberg

2016: Blick zurück nach vorn (Arbeitstitel)
Gemeinschaftsausstellung mit der Fotografin Ulrike Fox, Gelsenkirchen

2016: FORST
Zeitgenössische sozialdokumentarische Fotografie. Ausstellung der fotografischen Dokumentation im Rahmen der Kunstpunkte Düsseldorf (Einzelausstellung)

2016 Leben: unfertig
Ausstellung der Dokumentation im öffentlichen Raum, Düsseldorf (Einzelausstellung)

2016 Charity Ausstellung für die Jasmin-Hilfe e.V. in Düsseldorf (Gruppenausstellung)

2016 & 2015 Worte/Bilder/Dialoge – Urbane Poesie des Alltags. Fragmentierte Ausstellung im öffentlichen Raum, Düsseldorf & Berlin

2015 Sprachbilder / Bildsprachen
Berliner Stadtansichten. Text trifft Fotografie, Berlin (Gemeinschaftsausstellung)

2014 “Sei wie du dich fühlst – Eine künstlerische Gegenposition zur kommerziellen Schul- und Kindergartenfotografie”. (Künstlerische Leitung ) Zusammenarbeit mit der Fotografin Ulrike Fox, der Stadtbibliothek Gelsenkirchen sowie der Grundschule am Schloss in Gelsenkirchen-Horst.

2014 HAMASAT #7 – Hamasatgalerie, Qatif, Saudi Arabien (Gemeinschaftsausstellung)

2014 “Frauen, Männer, Kinder, Asphalt – fotografische Stellungnahmen zur Sehenswürdigkeit des Alltags”, Gelsenkirchen, Partizipant & künstlerische Leitung (Gemeinschaftsausstellung)

2013 “Trotz Alledem!”
Der Künstler Wilfried Metze verarbeitet u.a. Fotografien von Thomas Klingberg als Vorlage für Aquarelle auf Holz, Berlin

2013 “Wir in Gelsenkirchen Horst”
Ausstellung der Dokumentation im Schloss Horst, Gelsenkirchen (Einzelausstellung)

2013 Interdisziplinäre Kunstausstellung “Starke Typen” mit der sehbehinderten Künstlerin Bärbel Frank, Hamburg, Dorsten

2013 Gesichter der Demenz
Portraits von demenzkranken Menschen in Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft Gelsenkirchen, Werner-Thiel-Halle & Nordsternturm, Gelsenkirchen (Einzelausstellung)

2012 HAMASAT #5 – Hamasatgalerie, Qatif, Saudi Arabien (Gemeinschaftsausstellung)

2011 Ausstellung der Dokumentation Berliner Poesiefrühling im „Wortwedding“ in Berlin (Gemeinschaftsausstellung)

2010 „Kinder“. Martin-Luther-Krankenhaus, Berlin
(Einzelausstellung)

 

Publikationen &
Interviews

FORST – Fotografische Dokumentation
sozialer Arbeit, Bildband zur Ausstellung
(ISBN 9783741294624)

Danzig – Ein fotografischer Spaziergang
(ISBN 9783844279801)

Wir in Gelsenkirchen-Horst
Bildband zur Ausstellung
(ISBN 9783844276046)

Italien monochrom – Vier fotografische
Stellungnahmen zur Sehenswürdigkeit
des Alltags, Bildband zur Ausstellung
(ISBN 9783738647471)

.

Zeitschrift fotoPRO, Ausgabe 1/12, Oktober 2012:
„Die Straße ist eine Bühne“
Download des Interviews als PDF (640kb)

Zeitschrift fotoPraxis, Ausgabe 1/13, Januar 2013:
„Urbane Fotografie und Fotorecht“

.

Testimonials

“Klingbergs Fotografien sind getragen von einem tiefen Humanismus. Ein Meister der Ikonographie des Alltagslebens.” (Dr. Rainer Strzolka, Literaturwissenschaftler und Fotograf)

„Der kann nicht nur gut fotografieren, der kann auch sehr schnell über sehr hohe Mauern klettern“ (Einer der Protagonisten aus der Fotoserie →“Illegale Sprayer“)

„In den Bildern von Thomas Klingberg ist schwarz auf weiß zu sehen, was in den Grautönen der Gesellschaft kaum Beachtung findet.“ (Schriftsteller → Frank Schablewski)

„Mich beeindrucken seine tiefgehenden Bild- und Portfolioanalysen. Er hat das Auge, das Können und die Lust dazu, sich mit fremden Bildinhalten auseinanderzusetzen und wertvolle Anregungen zu geben. Das ist selten. Die meisten Fotografen sind oft nur mit sich selbst beschäftigt“ (Fotograf → Alexandre Sladkevich)

„Für sowas zahl‘ ich keinen Pfennig“ (Braut nach der ersten Durchsicht meiner Hochzeitsreportage)

„Bei seinen Fotografien geht es immer um Inhalte, nie um Effekte.“ (Mike Wilde)

„Richtig gute Fotos zu sehr besonderen Themen.“ (→ Anja Firmenich, Film-Produktions-Managerin)

“ … sucht die Ränder der Gesellschaft, wo das Leben direkt und maskenlos ist, im Raum, wo es Risse, Zwänge, Sehnsüchte, und Gelächter der Verzweiflung gibt. Dieses Leben nimmt er mit der Kamera auf, direkt und ehrlich in der Intimität. Das Leben gewinnt, das Foto wird dabei zur Nebensache.“ (Barbara Oestersötebier)

„Ein recht weites fotografisches Spektrum, bei dem mir nicht alles gefällt. Aber die Portraits sind bemerkenswert & außergewöhnlich.“ (Angelika Richter)

„Diese Fotos würden mich nur dann intensiv berühren, wenn man sie an mir festtackert. (Besucherin einer meiner Ausstellungen)

„Menschenfreund. Sieht man auf seinen Fotos. Spürt man im persönlichen Kontakt“ (Künstlerin → Jaqueline Lobodda)

„Es hat mich zu Tränen gerührt“ (Irene Kowalski, gebürtige Danzigerin, über den Bildband → Danzig)

„Schafft Zweifel, räumt Zweifel aus“ (Besucher einer Ausstellung)

„Die Ausstellung und die Menschen, die sie zeigt, haben mich wirklich beeindruckt (Journalist Frank Menke bezüglich der Ausstellung → FORST)

„Schaut man sich seine Fotografien genau an, so spürt man, dass er auch ganz viel von sich selbst preisgibt, die Art, wie er Menschen und die Welt sieht, und das ist oft sehr rührend“ (Aija Samina-Edelhoff)

„Verschafft Menschen durch die Wahl seiner ungewöhnlichen Ausstellungsorte Zugang zu ansprechender Fotografie, die damit womöglich ansonsten kaum in Berührung kämen“ (Reinhold Adam, ehemaliger Stadtverordneter im Kulturausschuss der Stadt Gelsenkirchen)

 


© Thomas Klingberg 2017 | Documentary Photography