Britta Zweigen, Thomas Klingenberg und Düsseldorfs Vize Bürgermeisterin Claudia Zepuntke bei der Ausstellungseröffnung FORST

Britta Zweigner von der Diakonie, Künstler Thomas Klingberg und Düsseldorfs Vize Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke bei der Eröffnung der ›Fotoausstellung FORST

 

Eröffnung der Fotoausstellung Forst in Düsseldorf

Klaudia Zepuntke und Frank Schablewski bei der Eröffnung der Ausstellung

Klaudia Zepuntke und Frank Schablewski bei der Eröffnung der Ausstellung

Eröffnet wurde die Ausstellung „FORST“ von Düsseldorfs Vize-Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke mit den  Worten: „Wer sich mit dem künstlicherischen Schaffen von Thomas Klingberg beschäftigt, der wird über den Rahmen dieser Ausstellung nicht verwundert sein“ und zielte dabei auf die Präsentation der Fotografien in einer Werkshalle ab, die von Forstmitarbeiter*innen mit Utensilien ihrer Arbeit gestaltet wurde. Äxte, Kättensägen, Baumstämme, Brennholz, Spaltwerkzeuge und weiteres. Wieder einmal war die Entscheidung, nicht in eine Galerie zu gehen, sondern die sozialdokumentarische Fotografie-Serie FORST, die Menschen ohne Arbeit bei einer Wiedereingliederungsmaßnahme zeigt, am Ort der Entstehung der Aufnahmen zu präsentieren, die richtige. Denn die Besucherinnen und Besucher waren von dem Geruch des Holzes, der Haptik und der Gestaltung der Werkshalle angetan. Die Ausstellung der isgesamt 80 Schwarz Weiß Fotografien, die den Arbeitsalltag von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen in der wiedereingliedernden Forstarbeit zeigen, ergänzte die sehr liebe- und mühevoll gestaltete Werkshalle und machte diese zu einem Gesamtkunstwerk.

Der Autor Frank Schablewski überraschte die Gäste mit einer spontanen Rede. „Niemand verneigt sich vor der heruntergerissenen Krone einer Tätigkeit: Der arbeitslose Mensch ist entthront. Es wäre an der Zeit, die Zeichen der Zeit neu zu ordnen. Es steht doch so schön geschrieben, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in den Himmel komme, das sollte nicht auf ein Jenseits vertrösten, sondern die Schieflage in der Gegenwart zurechtbiegen. In den Bildern von Thomas Klingberg ist schwarz auf weiß zu sehen, was in den Grautönen der Gesellschaft kaum Beachtung findet.“

Zur Fotoausstellung ist ein ›Bildband erschienen.

 

Große und kleine Gäste besuchten die Ausstellung FORST von Thomas Klingberg und trugen sich ins Gästebuch ein

Große und kleine Gäste besuchten die Ausstellung FORST von Thomas Klingberg und trugen sich ins Gästebuch ein

 

Karin Rauer (rechts) von Kulturamt Düsseldorf

Karin Rauer (rechts) von Kulturamt Düsseldorf

 

Brachte viele kulturinteressierte Menschen zur Ausstellung FORST - Der Shuttle-Bus der "Kunstpunkte"

Brachte viele kulturinteressierte Menschen zur Ausstellung FORST – Der Shuttle-Bus der „Kunstpunkte“

 

Eintrag aus dem Gästebuch. Den Besucherinnen und Besuchern hat das Ausstellungskonzept sehr gut gefallen.

Eintrag aus dem Gästebuch. Den Besucherinnen und Besuchern hat das Ausstellungskonzept sehr gut gefallen.

 

Eine gut besuchte Eröffnung der Fotoausstellung mit vielen interessierten Menschen

Eine gut besuchte Eröffnung der Fotoausstellung mit vielen interessierten Menschen

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Fotos: Aija Samina-Edelhoff

 



Beitrag veröffentlicht im September 2016
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© Thomas Klingberg  2017 | Documentary Photography
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